RSS

Schlagwort-Archive: Rotkohl

Apfel-Rotkohl klassisch „selbst gemacht“


image

Rotkohl kommt heutzutage aus dem Konservenglas. Schnell, einfach und lecker. Doch wer den Konservenkohl gerne mag wird den selbstgekochten Rotkohl lieben.
Es ist auch gar nicht schwer, erfordert wegen der langen Garzeit nur etwas Geduld. Frisch gekochter Rotkohl ist außerdem noch etwas bißfest, was man beim Rotkohl aus dem Glas oder gar aus der Tiefkühltruhe vermisst.

Für 3-4 Personen benötigt man zur Zubereitung :

* 1 mittelgroßen Rotkohl
* 2 Äpfel (Boskopp)
* 1 EL Gänse- oder Schweineschmalz
* 2 EL Zucker
* 1 Zwiebel
* 7 Nelken ganz
* 3-4 EL Rotweinessig (oder Altmeisteressig)
* 500 ml Fleischbrühe (vom Brühwürfel)
* 2 Loorbeerblätter
* 1 Zimtstange
* Salz
* 200 – 400 ml halbtrockenen Rotwein
* ggfs. etwas Mehl

image

Vom Rotkohl den Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Dann auf einer Küchenreibe hobeln. Die Stücke sollten nicht zu groß und nicht zu dick sein. Die Äpfel entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Dann den Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Anschließend 2 EL Zucker dazu geben und leicht karamelisieren lassen. Darauf achten, daß der Zucker nicht braun wird, da der Rotkohl sonst eine Bitternote annimmt.

Den Rotkohl in den Topf geben und umgehend mehrmals kräftig umrühren, damit sich der Zucker gut verteilt. 2 EL Essig dazu geben (das erhält die rote Farbe des Kohls). Die Apfelstückchen in den Topf dazu geben.
Für ein paar Minuten andünsten. Dann etwa die Hälfte der Fleischbrühe dazu gießen. Die geschälte Zwiebel mit den Nelken spicken. Mitsamt Zimtstange und Loorbeerblättern dazu und zugedeckt etwa 40 Minuten köcheln lassen. Dabei mehrmals umrühren.

Dann erst den Kohl salzen. Den Rest der Fleischbrühe dazu gießen, etwas später mit dem Rotwein ergänzen. Abschmecken und bei Bedarf noch ein wenig Essig dazu. Das Ganze nochmal für etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Wer den Rotkohl gerne etwas angedickt mag kann nun etwas von der Soße abschöpfen und mit ein wenig Mehl andicken. Die angedickte Soße zurück in den Topf und gut umrühren.

Wenn man den Rotkohl dann probiert könnte man zunächst enttäuscht sein. Der Geschmack ist recht mild. Dies liegt daran, da sich der kräftige Rotkohlgeschmack erst nach dem erkalten und wieder aufwärmen ergibt.

Der Rotkohl ist so zubereitet stets noch etwas bißfest. Diese Eigenschaft geht erst beim Konservieren oder Einfrieren verloren.

Guten Appetit!

Advertisements
 
 

Schlagwörter: , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: